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um 1850

Fast zeitgleich mit dem Bau der Eisenbahnstrecke und dem Bahnhof Aschaffenburg um 1850 entsteht das Stadthaus als Spekulationsobjekt. Das klassizistische Gebäude mit seiner Fassadengliederung und modernem gusseisernen Balkon ist bis heute fast unverändert erhalten geblieben.

1919

Ernst Ludwig Kirchner erstellt eine Skizze des Elternhauses und einen Text mit Kindheitserinnerungen von Aschaffenburg.

um 1920

Die Ludwigstraße in den 20er Jahren mit dem KirchnerHAUS (Stadelmann-Fotoarchiv, heute im Stadt- und Stiftsarchiv).

nach 1928

Das Anwesen wird von der Firma Carl Künzig & Sohn als Werkstatt genutzt (aus dem Familien-Album der Familie Bleuel).

um 1950

An das KirchnerHAUS wird ein dreigeschossiges Nebengebäude angebaut und der Anbau als Autowerkstatt und Tankstelle genutzt.

1955

Zum 75. Geburtstag Kirchners am 6.5.1955 lässt der Geschichts- und Kunstverein eine Gedenktafel am KirchnerHAUS anbringen.

1975

Nach der gastronomischen Nutzung wird das KirchnerHAUS ab 1973 als Spielhalle genutzt, von 2005 an durch die heutigen Eigentümer.

2011

Das Gebäude steht zum Verkauf. Die Stadt Aschaffenburg nutzt nicht ihr Vorkaufsrecht. Die KirchnerHAUS-Initiative wird gegründet.

2012

Der neue Eigentümer lässt die Fassade denkmalgerecht sanieren, die Spielhalle zieht ins Rückgebäude.

2013

Der KirchnerHAUS Aschaffenburg e.V. eröffnet am 6.05.2013 im ersten Obergeschoss des KirchnerHAUSES das KirchnerZIMMER, einen Dokumentationsraum zur Kindheit Ernst Ludwig Kirchners in Aschaffenburg.

2014

Seit 1.01.2014 hat  der KirchnerHAUS Aschaffenburg e.V. das gesamte Erdgeschoss als Ausstellungs- und Veranstaltungs-Forum angemietet.