Projektbeschreibung

Vorschau

11. Februar bis 19. März 2017

Kirchner im Plakat II

Kirchners leuchtendfarbige Gemälde mit ihrer klaren Konturierung eignen sich besonders zur Wiedergabe auf Plakaten. So hat sich insbesondere zu Kirchner-Ausstellungen eine Form der Plakat-Gestaltung entwickelt, bei der man im wahrsten Sinne von Plakat-Kunst sprechen kann. Beeindruckende Beispiele hierzu präsentiert nun die zweite Folge der Ausstellung „Kirchner im Plakat“ aus einer privaten Aschaffenburger Sammlung.

 

Abb.: Plakat  zur Ausstellung: „Ernst Ludwig Kirchner im Brücke-Museum“

1. April bis 23. Juli 2017

Aufbruch und Umbruch Expressionistische Bilder der Sammlung Brabant.

Expressionismus  ist ein Sammelbegriff  für eine neuartige, ausdrucksgeladene Kunst, deren Beginn die Gründung der „Brücke“ im Jahr 1905 markiert . Bis zum Ausbruch des 1.Weltkriegs, den die Künstler zunächst als Befreiung verkrusterer  gesellschaftlicher Strukturen begeistert begrüßten, spiegelt dieser expressionistische Stil die künstlerische Aufbruchsstimmung  ihrer Schöpfer. Weltkrieg und furchtbare Fronterfahrung führten dann zu Ernüchterung, ja  Entsetzen. Desillusioniert blieben die Künstler zwar  zunächst noch ihrem expressionistischen Formenvokabular treu, hinterfragten aber das Pathos der Vorkriegsjahre, wurden zunehmend nüchterner, auch  politischer. Ein Teil von ihnen mündete in einen rein sachlichen, kühlen Stil, den man seit etwa 1925  „Neue Sachlichkeit“ nannte. Andere führten den Expressionismus der Aufbruchszeit in eine gemäßigte, „weichere“   Formensprache, für den man den Begriff  „Spätexpressionismus“ prägte.

Jenen Stilwandel möchte die Ausstellung anhand ausgewählter und überwiegend vom Sammler neu erworbener Gemälde, Zeichnungen und graphischer Arbeiten verdeutlichen.

Neben Werken Kirchners anderer  berühmter  „Brücke“-Maler  werden Arbeiten des „Blauen Reiters“ zu sehen sein sowie einiger  weniger bekannte Künstler, die exemplarisch für die expressionistische Kunst ihres Schaffenszeitraums stehen.

 

Abb.: Conrad Felixmüller, Bildnis Hermann Kühn, Öl auf Leinwand, 1923 

23. September bis 17. Dezember 2017

Von Dresden nach Davos: 30 Jahre Kirchner-Graphik.
Schätze einer privaten Sammlung.

Ein privater Kunstsammler hat im Laufe von vielen Jahren eine außerordentlich vollständige Sammlung von Kirchner-Graphik zusammen getragen, die sich durch hohe Kennerschaft  und Qualität auszeichnet. Es ist das erste Mal, dass diese Sammlung, die bislang stets nur in Einzelblättern  an Museen ausgeliehen wurde, nun als Ganzes präsentiert werden kann.

 

Abb. E.L.Kirchner (Bild) und E. Heckel (Schrift): Plakat zur Ausstellung: Der neue Kunstsalon, Holzschnitt 1913.